| Am 7. April 1977 werden der damalige Generalbundesanwalt Siegfried Buback und zwei Begleiter von einem Kommando der RAF ermordet. Nur einen Tag später präsentiert das BKA drei dringend Tatverdächtige: Günter Sonnenberg, Christian Klar und Knut Folkerts. Von diesem auch gerichtlich festgestellten Sachverhalt gingen sowohl die Öffentlichkeit als auch die Familien der Opfer drei Jahrzehnte lang aus. Zu Unrecht, wie sich herausstellen sollte. Im Zusammenhang mit der Begnadigungsdebatte um Christian Klar im vergangenen Jahr hat Prof. Dr. Michael Buback, der Sohn des erschossenen Generalbundesanwalts, neue Hinweise erhalten, wer konkret die tödlichen Schüsse auf seinen Vater abgegeben haben könnte. Das zuständige Gericht hatte die drei Verdächtigen lediglich wegen „gemeinschaftlich begangener Tat“ verurteilt. Bubacks bohrende Fragen und seine Hartnäckigkeit brachten zahlreiche Ungereimtheiten ans Tageslicht, so dass man heute sagen muss: Ermittler und Justiz haben wissentlich die Unwahrheit gesagt. Doch die Frage bleibt: Wer deckt die wahren Täter - und vor allem warum? |